Female Empowerment – 5 Tipps für mehr Frauenpower

Frauenpower

Female Empowerment – ein Begriff, der derzeit in aller Munde ist. Wir haben uns angesehen, was genau dahintersteckt und verraten dir, wie du Female Empowerment in deinem Alltag leben kannst.

 

„Ermächtigung“ oder „Handlungsfähigkeit“ – das bedeutet Empowerment wörtlich übersetzt. Setzt man „female“ davor, geht es um die Stärkung von Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von Frauen. Vorreiterinnen dieser Bewegung sind starke, selbstbewusste Frauen, die für ihre Gleichberechtigung, Rechte und Freiheiten kämpfen. Dazu gehören u. a. Schauspielerinnen oder Sängerinnen genauso wie Politikerinnen und Aktivistinnen. Ihnen ist es zu verdanken, dass Themen wie die berühmte Einkommensschere, Chancenungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt oder Diskriminierung von Frauen im alltäglichen Leben immer wieder eine breite Öffentlichkeit erhalten. Bei Female Empowerment stehen aber nicht nur die so wichtige Schaffung bzw. Verbesserung von gesetzlichen als auch gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im Fokus, sondern auch die Stärkung des Selbstbewusstseins von Frauen: Denn immer noch stecken sich Frauen Grenzen viel zu eng, oftmals aus Angst, gesellschaftlichen Normen nicht zu genügen.

Aber wie können sich Frauen in ihrem Alltag ganz konkret selbst „ermächtigen“? feh hat hierzu 5 Tipps, denn oft machen schon kleine Verhaltensänderungen einen riesigen Unterschied.

  1. Steh zu deiner Meinung!

    Vertrau dir selbst und deinem Bauchgefühl – und damit deiner Meinung! Zu seiner Meinung zu stehen ist nicht immer ganz einfach, besonders wenn man das Gefühl hat damit gegen den Strom schwimmen zu müssen. Aber einmal dazu gestanden, merkt man, wie zufrieden einen das macht – und was für einen Unterschied dies in der Selbst-Wahrnehmung macht. Ganz wichtig dabei: Meinungsverschiedenheiten sollte man immer auf einer sachlichen Ebene belassen – auch wenn das manchmal schwerfällt.

  2. Schluss mit den Vergleichen!

    Stimmt, es gibt viele tolle Frauen und noch mehr großartige Menschen überhaupt. Aber: Dich permanent mit ihnen zu vergleichen macht so gar keinen Sinn. Du bist du, mit deinen eigenen Stärken, Talenten und Vorzügen. Damit bist du einzigartig und das solltest du dir auch selbst zugestehen.

  3. Raus aus der Komfortzone!

    Zugegeben, in unserer Komfortzone ist es meist ziemlich gemütlich. Aber ändert sich dort auch mal was? Eher nein. Daher: Raus aus der Komfortzone, rein ins Ungewisse. Die Angst, dass wir neue Herausforderungen vielleicht nicht gleich auf Anhieb meistern, kennen wir alle. Aber wie gut fühlt sich das erst an, wenn wir diese Bedenken überwunden haben und uns auf neues Terrain wagen, sei es im Job oder in zwischenmenschlichen Beziehungen.

  4. Kritik zulassen, Hilfe annehmen!

    Kritisiert zu werden macht meist keinen Spaß, aber oft bringt Kritik uns weiter – in unserer Persönlichkeits-Entwicklung oder auch nur bei einem bestimmten Projekt. Voraussetzung: Die Kritik wird nicht persönlich, ist hingegen konstruktiv, fair und wird vielleicht sogar mit einem konkreten Hilfsangebot verbunden. Kritik zuzulassen und Hilfe anzunehmen bringt uns definitiv weiter, will aber gelernt sein. Unberechtigte, beleidigende Kritik kannst du jedoch weiterhin getrost ignorieren und hier gilt noch viel mehr: So etwas schon gar nicht persönlich nehmen!

  5. Definiere deine Ziele – und lass sie dir nicht nehmen!

    Österreichische Frauen hatten bis 1918 kein Wahlrecht, Männer waren bis 1975 als Familien-Oberhaupt im Gesetz verankert, lange Zeit konnten Ehemänner das Arbeitsverhältnis ihrer Frauen einfach kündigen – nur drei von vielen Beispielen dafür, wie hart Frauenrechte erkämpft werden mussten. Was es uns zeigt? Dass man sein Ziel, welches auch immer es ist, nie aus den Augen verlieren und nie nachlassen darf, wenn man etwas erreichen will. Wie das gelingen kann? Seine Ziele ganz genau definieren, am besten auch gleich niederschreiben, immer an sich glauben und sich diese Ziele nicht von anderen nehmen lassen – egal wie steinig der Weg ist.

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